Elternseminare
Ein weiteres Kind - Wagnis oder Herausforderung?
In Artikeln wird immer wieder beschrieben, dass Deutschland auf dem Weg zur Ein-Kind-Gesellschaft ist. Spielen dabei nur wirtschaftliche Aspekte eine Rolle oder kann es auch um die Befürchtung gehen, dem zweiten Kind nicht mehr gerecht zu werden?
Was bedeutet es für die Rolle der Mutter, des Vaters und des Erstgeborenen, wenn sich die Familie vergrößert? Können Eltern ihre Liebe noch weiter aufteilen? Können Eltern jedes Kind „gleich“ lieben? Und ist das überhaupt erstrebenswert?
Gibt es auch einen richtigen Zeitpunkt für das zweite und folgende Kinder?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Abends für werdende oder noch zweifelnde (mögliche) Geschwister-Eltern, der in der Elternschule der Aller-Weser-Klinik von der sehr berufserfahrenen Erzieherin und Frühpädagogin Susanne Drewes angeboten wird. Sehr herzlich eingeladen sind auch Eltern, die ihre Erfahrungen zum Thema mit einbringen mögen.
Es wird an diesem Abend darauf eingegangen, mit welchen Reaktionen des Erstgeborenen zu rechnen sein könnte und wie man eine gute Beziehung und Bindung der Kinder untereinander ermöglichen kann.
Welche Erwartungen können Eltern dabei an sich selbst haben?
Ein neuer Termin wird demnächst bekannt gegeben.
Interessierte können sich informieren oder anmelden in der Elternschule unter Telefon 04231/103-7503.
„Vom Paar zur Familie“
Ein Seminarangebot für schwangere Eltern, das vom dänischen Familientherapeuten Jesper Juul entwickelt wurde.
Geleitet wird es vom Ehepaar Dorothee und Prof. Dr. Hannsjörg Bachmann, das sich von Juul zu sog. Familylab-Seminarleitern fortbilden ließ - er: 20 Jahre als ehemaliger Leiter der Kinderklinik „Links der Weser“ in Bremen tätig und sie: langjährige Erfahrung in Gesprächskreisen mit Müttern.
Folge ihrer Erfahrung wurde der Wunsch, mit Hilfe der anderen Ansätze von Juul viele Paare von Stress aufgrund falscher Erwartungen zu entlasten und mitzuhelfen, große Vorfreude in gutes Gelingen umzusetzen.
Die teilnehmenden Paare tauschen sich noch in der Schwangerschaft über die bevorstehende Veränderung vom „Liebespaar zum Elternpaar“ aus und vor allem darüber, wie man es schafft, trotz der neuen Rolle die Liebe zum Partner und die eigenen Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren.
Eindrücklich wird verstehbar, wie insbesondere die Art des Umgangs mit den Kindern die Eltern entspannt. Die Frage, wie man auf deren Bedürfnisse eingehen sollte, wird nicht mehr ein Spagat zwischen Grenzen setzen und erlauben können, sondern würdigt das Kind in seiner von Anfang an vorhandenen Eigenkompetenz und schafft ein dauerhaft anerkennendes Miteinander.
Termin: Dienstag, 8. Mai von 19 bis 21 Uhr
oder dhbachmann@web.de
