Hygiene
In Deutschland werden jährlich circa 16 Millionen Menschen vollstationär behandelt. Behandlung und Pflege sind je nach Art mit einem Infektionsrisiko verbunden.
Wie in anderen Industrienationen gehören nosokomiale (im Krankenhaus erworbene) Infektionen zu den häufigsten Infektionen bzw. den häufigsten Komplikationen medizinischer Behandlungen insgesamt. Die gesundheitspolitische Bedeutung nosokomialer Infektionen wird auch in anderen Ländern als erheblich eingeschätzt. Ein weiteres zunehmendes Problem stellt die Besiedlung mit multiresistenten Erregern dar.
Anhand von Studiendaten könnten in der Regel ca. 30% aller nosokomialen Infektionen durch bessere Umsetzung des vorhandenen Wissens und durch sachgerechte Infektionskontrollpraktiken vermieden werden. Das heißt aber auch, dass ca 70% endogen ist und somit als unvermeidbar angesehen werden müssen.
Um die Gefahren für unsere Patienten zu reduzieren und die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft umzusetzen, haben wir schon seit Jahren besonders qualifizierte Mitarbeiter ausgebildet:
- Hygienefachkräfte mit entsprechenden Fachspezifischen Weiterbildungen auf dem Gebiet der Hygiene und Infektionsprävention
- Erfahrene Ärzte mit entsprechender Fortbildung, sog. Hygienebeauftragte Ärzte.
Ziel der Hygienefachleute ist es, durch ein umfassendes Infektionspräventionskonzept:
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die einschlägigen Empfehlungen und gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen
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bestmögliche Arbeitssicherheit für die Beschäftigten
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bestmögliche Sicherheit für den Patienten zu garantieren.
